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OA Dr. Markus Sedlak

Innere Medizin, Kepler Universitätsklinikum

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für Patienten mit Kurzdarmsyndrom?

OA Dr. Markus Sedlak: Eine Therapiemöglichkeit ist der parenterale Support, das heißt über zentrale Zugänge Mikronährstoffe, Elektrolyte und Flüssigkeit zu verabreichen. Das ist natürlich ein chronischer Prozess, der Komplikationen wie Infektionen mit sich bringt. Neuerdings gibt es Präparate, die die Darmmotilität etwas bremsen und ganz neu gibt es jetzt auch ein Präparat, das die Resorptionsfähigkeit des verbliebenen Darmepithel, also der Darmschleimhaut, stärkt und vervielfacht.

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